Pferdeflüsterer auf Reisen

23.Aug.2011 | Gepostet unter PROJEKTE

Unseren smac-Redakteur Sebastian Bolenius hat es in den bevölkerungsärmsten Bundesstaat der USA verschlagen: Wyoming, bekannt auch als „Cowboy State“. Hier leben zwar nur wenige Menschen, dafür jedoch rund 40.000 Wildpferde. Drei von ihnen möchte Pferdeflüsterer Erich Pröll in seine Heimat Österreich mitnehmen. Wir begleiten ihn dabei.

 Als erster Ausländer gelang es Erich Pröll, noch weitgehend unberührte Wildpferde zu adoptieren: Einen jungen Hengst und zwei Stuten. Dazu hatte er beim alljährlichen Roud Up teilgenommen, bei dem die etwa 20-prozentige Überpopulation der Wildpferde eingefangen wird. Bisher war es nur Amerikanern erlaubt, die Tiere zu adoptieren.

Ein Jahr lang müssen die Pferde in Wyoming bleiben, bis Pröll Besitzer der außergewöhnlichen Tiere wird. Diese Zeit nutzte der österreichische Pferdefreund bereits, um mit ihnen Freundschaft zu schließen. Und das ganz nach seinem Trainingsprinzip: Der natural horsemenship method. Nun steht für die Wildpferde der Umzug nach Europa an. Ein schwieriges Unterfangen für die sensiblen Vierbeiner, das vor Pröll keiner gewagt hat.

Wir verfolgen die außergewöhnliche Reise des Österreichers und seinen Wildpferden mit der Kamera. Wir erleben sie beim Training in Wyoming, begleiten die Tiere auf ihrer ersten Flugreise und beobachten schließlich, wie gut sie sich auf der rund 30 ha großen Ranch in Österreich einleben.

Der Dreh zur Reise von Erich Pröll und seinen Wildpferden läuft gerade, die Dokumentation wird dann bei ServusTV in „Aus dem Leben- Die Reportage“ gezeigt.     Nadescha Vornehm